Die Rudelchroniken

Die Schenke zum singenden Schwert, Kapitel 1

Einkehr

Wir schreiben die Namenlosen Tage, zwischen den Jahren 1027 und 1028 BF. Schon die Tage vor den verdammten, hatten angekündigt, dass das Wetter bald umschlagen würde, und so war es nicht verwunderlich, als am letzen Tag des alten Jahres, ein Unwetter über den Norden Aventuriens hereinbrach, welches seines Gleichen suchte.

Doch unsere Geschichte führt uns raus aus dem Sturm, in die Obhut einer Taverne, in der die unterschiedlichsten Gestalten eingekehrt sind an diesem Abend, um Zuflucht vor dem Unwetter suchen: Die Schenke zum singenden Schwert ist der Name des Schauplatzes, an dem die Rudelchroniken ihren Anfang nahmen, und niemand, nicht einmal die Götter, wussten wohl, welch weitreichende Folgen für ganz Aventurien, die Vereinigung dieser Gestalten haben sollte. Und dabei war es doch ein ganz normaler, gemütlicher Abend gewesen, bis die Nacht begann…


“Travia und Peraine waren uns gnädig in den letzten Tagen. Sogar Ihre Ehrhabenheit, die Junkerin, hat sich weniger beschwert als sonst. Diese Schenke ist zwar kein Gasthaus aus dem Horasreich, aber besser als im Unwetter draußen ist es allemal. Ich bin froh, dass wir noch Einkehr gefunden haben, bevor die gottlosen Tage anbrechen. Bei meinem Ohm, Ich ehre dich Travia, ich ehre dich. Meine Herrin, hier entlang bitte. Nehmt meine Jacke, nicht dass ihr friert! Ich hoffe die hohe Herrin hat sich nicht erkältet.”

Der Abend schritt fort und die Junkerin und Minnesängerin Iloren von Hornhagen, machte es sich vor dem Kamin gemütlich während sich ihr Diener, Gunnar von Erkenbrand in angemessenem Abstand an einen der Tische setzte und für sie Essen orderte. Die Tochter des Barons zu Besuch zu haben, war ein außerordentliches Privileg, und der Wirt der Schenke, Nolan, tat sein bestes um Ihren extravaganten Wünschen nach zu kommen. Seine kleine Tochter Halia, unterstützte ihn dabei nach Kräften. Das aufgeweckte blonde Mädchen konnte bereits in ihrem jungen alter lesen und schreib, eine große Hilfe beim führen eines Gasthofs.

Alsbald kehrten weitere Gestalten in die Schenke ein. Ein Bornländischer Händler names Marek Bornländer, ein Zwerg namens Andrasch Drachenzahn und eine Praiotin namens Antissa Daralos. Der Abend schritt fort: Gunnar, Marek und Andrasch würfelten zusammen, Die Junkerin ließ sich vom Kamin wärmen und die Praiotin guckte gelediglich grimmig zu den Glücksspielern rüber, schien aber andere Dinge im Kopf zu haben als Ihnen eine Predigt zu halten.

Als das Unwetter schlimmer wurde verirrten sich noch vier weitere Gestalten in das Gasthaus….


Amariel und Irion waren auf dem Weg zum Baron der Grautann gewesen, als die ein schreckliches Unwetter überraschte. Auch gegen die Einwände der Elfe entschied Irion zu ihrer beider Sicherheit, dass sie in eine Herberge einkehren würden. Auch wenn Amariel sich vermutlich draußen hätte durchschlagen können, so hatte Irion doch unter keinen Umständen vor, die Namenlosen Tage über draußen zu verbringen – erst Recht nicht wenn Efferd dermaßen mieß gelaunt war…oder wer sonst in den Namenlosen Tagen für Unwetter sorgte..

Virieia und Torkin hatten Ihre ganz eigenen Gründe warum sie in den Namenlosen Tagen irgendwo in der Graumark herumirrten – aber auf die soll hier nicht näher eingegangen werden.

Jedenfalls kamen diese Vier auch in die Schenke und unser Spektakel konnte beginnen…

—> Kapitel 2

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Hituzuge

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