Die Rudelchroniken

Der Schlangenberg

Der Weg zum Schlangenberg

Die Helden reisten weiter, ließen die Tochter des Barons, der auch der Baron von Grautann war, wie sie später erst feststellen sollten, bei ihrem Vater und zogen weiter Richtung Helmark. Helmark war die nächstgelegene Stadt und man musste dringen Vorräte aufstocken und jeder der Helden, Amariel mal ausgenommen, sehnte sich nach etwas ungezwungener Atmosphäre.
Bald traf die junge Gruppe auf noch weitere Reisende, die auch auf dem Weg nach Helmark waren. Ihre Namen waren Athovar Avenhardt und Martellus Jarelon. Zwei reisende Freunde, die entscheidenen Anteil daran haben sollten, dass unser Rudel so zusammen blieb, wie sie es später taten…

Auf der Suche nach Hinweisen zu dem merkwürdig ausgesaugten Reiter, lernten die Helden bald alle Bewohner des überschaubaren Dorfes kennen. Rattenprobleme wurden beseitigt und Kontakte geknüpft, darunter Salia, die Kräuterkundige, die außerhalb des Dorfes lebte, und Melek, ein offensichtlich erfahrener Wachmann. Martellus hatte ihnen ein Angebot gemacht, gegen eine ansehnliche Entlohnung als Eskorte zu einem Ort mit Namen Schlangenberg zu dienen. Die als Bedenkzeit verbleibenden Tage vertrieben sie sich unter anderem mit der nicht so lautlos wie gewünschten Jagd auf einen Oger in der Nähe, der Erkundung des Hügels mit der Henkerseiche, sehr zum Misfallen von Thorkin, wo sie auf einen verwirrten Geist stießen und dem Nachjagen eines verschwindenden Streuners. Auch ein auffällig langer Aufenthalt der Thorwalerin im Praiostempel gehörte zum Zeitvertreib.
Der sich ebenfalls in Helmark aufhaltende, selbst ernannte Seemann Hinnerk brachte vor allem dem Magier und der Elfe eine nicht ungehörige Portion Skepsis, wenn nicht sogar Abscheu entgegen. Letztendlich ließen sich jedoch alle zusammen vom vielversprechenden Angebot des Hesindegeweihten überzeugen, gemeinsam gen Herzwald aufzubrechen.

Der Herzwald
Doch dann kam alles anders als geplant Der Herzwald selbst war nicht schwer zu finden, der Schlangenberg jedoch, obwohl man ihn stets sehen konnte, schien sich den Suchenden zu verwehren. Immer wieder kletterte Amariel in die Bäume um die Richtung zu weisen, doch näher kamen die Reisenden ihm nicht. Auf einmal tat sich zwischen zwei Bäumen ein Pfad auf an dessen Ende ein Mann stand. mit brauner Kleidung bedeckt, die nur aus dem Bestand was die Natur hergab, baren Fußes über den Waldboden schreitend und ein VOgelnest auf dem Kopf tragend. “Ich bin Gareon, und solang ihr hier in meinem Wald seid, haltet ihr euch besser an meine Regeln.” Der Druid war nicht der einzige der in diesm Wald leben sollte und die Gruppe nahm seine Regeln entgegen und versprach kein Feuer zu schüren in diesem Wald, auf das nicht verbrenne. Doch helfen wollte der Mann ihnen auch nicht – jedoch gab er ihnen noch die Bitte mit auf dem Weg nach seinem Freund Antalor ausschau zu halten, denn er hätte ihn aus den Augen verloren. Dass Antalor ein Einhorn sein sollte, würde den Helden sicher niemand glauben, vor allem nicht wenn Andrasch der erste sein würde – und er würde der erste sein – der es erzählte. Die Helden irrten weiter durch den Wald und stellten sich seinen Gefahren und Mysterien. Von Kämpfen gegen Rieseneulen bis zu einer mysteriösen Ente war so ziemlich alles mal auf dem Tagesplan. Und auch Antalor fanden die Helden. Oder ehr das, was von dem armen Wesen übrig geblieben war. EIn Schauer fuhr durch alle Anwesenden als sie den ausgebluteten Leichnahm des wohl einst prächtigen Wesens fanden. Und jäh musste man sich daran erinnern, was man neulich bereits gesehen hatte. Noch jemand anders war ausgesaugt worden – ein Reiter südliches des Passes nach Helmark. War das übel etwa bis hierhin gekommen?
Mit mulmigem Gefühl mussten die Helden schlafen gehen und das Gefühl sollte sich bewahrheiten. Niemand weiß, was passiert wäre Torkin nicht aufgepasst hätte, wie er es tat, denn des Nachts sollte der Schatten des Unheils auch sie heimsuchen…
Die Helden hatte ein Feuer gemacht und Torkin hielt zusammen mit Hinnerk Wache, als plötzlich die Luft etwas kälter wurde. Als Torkin zum Feuer schaute um neues Holz nachzulegen da sah er es: Ein Schatten hatte sich über Amariel gebeugt und schien ihr gradezu die Seele aus dem Leib zu saugen. Heldenhaft und ohne eine Idee was der Feind sein könnte stürtzt sich Torkin auf den Schatten und fiel gradewegs durch ihn hindurch. Auch Hinnerk zog in seiner Not die Säbel und griff den unnahbaren Feind an. Der Schatten jedoch ließ von Amariel ab und zog sich als bald in die Wälder zurück. Als auch die anderen erwachten, erzählte die Wachenden ihnen vom Schatten und Amariels Blässe verriet, dass sie die Wahrheit erzählt hatten. Schließlich wachte die Elfe in Torkins Armen auf und man spührte, dass ihr der Schatten zugesetzt hatte, doch die Reise musste weiter gehen denn Athovar hatte Orkspuren gefunden und man wollte nicht länger an einem Ort bleiben als nötig..

Ins Herz des Waldes

Die Helden zogen weiter und mussten sich in den folgenden Tagen, nicht nur mit den gefahrvollen Räubern des Waldes – zum Beispiel den furcheinflößenden Schädeleulen, sondern auch mit Orientierungslosigkeit und gleich zwei kaputten Kompassen (das ist bestimmt der richtige Plural) auseinander setzen. Am vierten Tag ihrer Reise hörten sie auf einmal Kampfeslärm. Andrasch, Hinnerk, Amariel und Vivi zogen ihre Waffen. Torkin grunzte und hielt Ausschau nach Spuren, die ihnen mehr über die Kampfbeteidigten verraten konnten. Sie bewegten sich rasch und lautlos Richtung Lärm.
Noch einen Schritt. Und dann noch einen. Vor Ihnen lag eine Lichtung, Pfeile surrten durch die Luft. Schreie und aufeinander treffende Schwerter. “Vivi bleib hinter mir.” Torkin und Hinnerk hatten die Lage bereits eingeschätzt. Orks kämpften hier. Gegen wen sie kämpften vermochten sie nicht zu sagen, aber wer auch immer es war, brauchte Hilfe.
Doch Vivi war verschwunden. “Sie ist da lang,” zischte Amariel, und zeigte direkt ins Gebüsch, dass um die Lichtung herumführte.

Der Kampf dauerte nicht lange an. Als Hinnerk und Torkin im Kampfgetümmel ankamen, hatten Amariels präziesen Pfeile bereits zwei der Gegner nieder gestreckt. Vivi hatte sich von hinten an die Bogenschützen herangeschlichen und ihrerseits einen ausgeschaltet. Irions Aufmerksamkeit derweil hatte sich auf etwas anderes gerichtet: Magie! Hier war Magie im Spiel! Irion hatte das kleine weiße Licht am Rande der Lichtung schon früher bemerkt, doch erst für eine Spiegelung gehalten. Jetzt jedoch war er sich sicher, dass es sich hin und her bewegte.
HINEEEERK!” Torkin drehte sich um und Amariel brachte den Schützen zu Fall der Hinnerk getroffen hatte. Aus seiner Schulter ragte ein schwarzbefiederter Pfeil hervor. Kurz darauf verlor er das Bewusstsein… Man schaute sich auf dem Schlachfeld um. Es gab viele Verletzte , die restlichen Orks waren geflohen, Athovar verfolgte sie noch ein Stück, kam dann aber bald zurück um nach Martelus zu sehen. Amariel und Irion eilten zu den Verletzten. Amariel wusste es bereits. Hier hatte Elfen gekämpft.

Ein junger und ein alter Elf lagen verletzt auf einem Stein, die meisten anderen waren tot. Das kleine Licht schwebte über Ihnen.

Irion und Amariell machten sich sogleich daran die verletzten zu heilen oder zumindest zu versorgen. Auch ihre Kräfte waren geschwächt. Plötzlich fing das kleine Licht an zu sprechen, und aus dem schimmernden Ball wurde ein kleines Wesen. Eine Fee! Mit Flügelchen wie ein Schmetterling, grade mal so groß wie Torkins Handfläche. “Bitte! helft meinem Freund! Alleine schafft er es nicht. Bitte, er darf noch nicht sterben!” piepste die Fee. Amariell hatte wie selbst verständlich gehandelt, und auch für Irion gab es keine Frage, dass die Verletzten zu behandeln waren, eigene Kraft hin oder her. Andrasch und Vivii standen stirnrunzelnd daneben, Torkin hockte besorgt über Hinnerk.

Irion wischte sich den Schweiß von der Stirn, der letzte von Ihnen war stabilisiert. “Ich bin Glimmer. Wie sind eure Namen Großlinge?” stellte sich die Fee nun vor. Reih um wurden Namen genannt – die meisten davon stimmten. “Folgt mir”, sprach Glimmer, “ich führe euch in unsere Heimat, dort können die Verletzten geheilt werden.” Andrasch guckte voller Abscheu: “Sind sie nicht grade geheilt worden? Das ist doch ein billiger Trick um uns in eure Baumstadt zu entführen!” Glimmer rümpfte die Nase: “Und du stinkst!”.
Irion erkläre Andrasch dann etwas sachlicher die Lage: “Die Orkpfeile. Sie waren vergiftet, wir haben Glück die Hilfe dieses zarten Wesens angeboten zu bekommen, wenn sie einen Weg kennt, das Gift zu heilen, dann sollten wir ihn nicht ungenutzt lassen!” Außerdem war Irion aufgeregt. Er wusste um die Verschwiegenheit der Elfen. Niemand durfte ihre Heimat betreten. Normalerweise…

Unter Elfen
Im Elfendorf Mirantha lernen die helden die alte Elfe Minathriell kennen, die sie aufnahm und ihnen später den Weg zum Schlangenberg und den Herzwaldgrotten wies. Minathriell zu treffen war für die Helden ein Glücksfall, konnte sie doch einiges über den Schlangenberg offenlegen, was nur die Elfen wussten. Sie wusste um das schlangenhafte Monster im Berg, und sie erzählte von Argelia, der letzten Person die den Berg jemals betreten haben sollte. Und von ihrem geliebten Thyrvar, der in den Herzwaldgrotten ums leben gekommen sein sollte.
Neben Minathriell lernten die Helden auch noch einige andere Elfen des Dorfes kennen. Baldorec Zauberschmied und Peleor Sternenschütze,, sowie die Feen Glimmer und Whisper.
Während die anderen darauf warteten, dass Hinnerk wieder zu sich käme, nachdem er von den Elfen versorgt wurde, lernte man das sonderbare Volk der Elfen, und deren Heimstadt ein wenig kennen. Vor allem der andauernde Krieg zwischen Elfen und Orks wurde offenbar.

Nach einiger Zeit des Lebens mit den Elfen, in denen unter anderem ein Orkschamane bestohlen werden sollte, ein Tantzelwurm starb und Andrasch badete(auch wenn er bis heute behauptet, dass sei dem Zauberfluch des Ortes geschuldet), war es Zeit für die Weiterreise.

Die Helden entschieden sich zunächst zu den Herzwaldgrotten zu reisen, um Spuren aus der Vergangenheit Argelias zu suchen…

Weiter mit Die Herzwaldgrotten

Comments

Ich musste während des Lesen die ganze Zeit mit mir selbst debattieren ob ich die Rechtschreibfehler korrigieren soll, oder ob sie zum Textstil dazugehören :D
Davon abgesehen ist das eine gute Zusammenfassung, die einen interessanten Grat zwischen sachlicher Schilderung und reißerischer Erzählung geht.

Der Schlangenberg
 

Danke, Fehler gerne immer korrigieren! Die sind meiner schlechten Rechtschreibung, der Uhrzeit zu der ich normalerweise schreibe zu verdanken, nicht dem Stil :D

Der Schlangenberg
Hituzuge

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